Aus Wissen wird
Wirkung.
14 vollständige Unterrichtseinheiten mit Erklärungen, Beispielen, Projekten und Lernchecks – für Ideen, die andere erreichen.
Vom Gedanken
zum starken Projekt.
Jede Lektion verbindet Hintergrundwissen mit einer konkreten Aufgabe. Öffne die Einheiten der Reihe nach oder steige passend zum Unterrichtsthema ein.
Wissen wird
hier angewendet.
Die Aufträge führen zu sichtbaren Ergebnissen: Mindmap, Präsentation, Netiquette-Guide, Medienanalyse und persönlicher Schutzplan.
01MindmappingMindmaps verstehen
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Mindmaps verstehen
Du kannst Gedanken nach dem Mindmap-Prinzip ordnen.
In der Mitte steht das Thema. Von dort führen Hauptäste zu wichtigen Bereichen und dünnere Zweige zu Einzelheiten.
Gute Mindmaps nutzen Schlüsselwörter statt Sätze, Farben zur Orientierung und Bilder als Gedächtnisstützen.
In der Mitte steht Klassenfest. Hauptäste sind Ort, Essen, Programm, Aufgaben und Kosten. Unter Essen hängen Getränke, Kuchen und Allergien. So erkennt die Klasse sofort, welche Bereiche schon geplant sind und wo noch etwas fehlt.
So gehst du vor:
- Schreibe nur ein Schlüsselwort pro Ast.
- Ordne erst Hauptbereiche, danach Einzelheiten und Querverbindungen.
Vorbereitung: Lege ein großes Blatt quer, Farbstifte und das vorgegebene Thema bereit.
- Schreibe das Thema groß in die Mitte und umrahme es.
- Sammle zunächst ungeordnet wichtige Bereiche auf einem Notizzettel.
- Bündele ähnliche Ideen und zeichne daraus vier bis sechs dicke Hauptäste.
- Ergänze dünnere Zweige mit Schlüsselwörtern, Farben, kleinen Symbolen und sinnvollen Querverbindungen.
Dein Ergebnis: Eine lesbare Papier-Mindmap mit mindestens vier Hauptästen und zwölf Schlüsselwörtern.
- Untersuche eine Beispiel-Mindmap: Was ist Hauptast, Zweig, Schlüsselwort und Querverbindung?
- Erstelle auf Papier eine Mindmap zum Thema Meine Schule mit mindestens fünf Hauptästen.
✓ Meine Mindmap zeigt Zusammenhänge, ohne zu einem geschriebenen Aufsatz zu werden.
02MindmappingDigitale Mindmaps
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Digitale Mindmaps
Du setzt eine Planung digital um und verbesserst ihre Struktur.
Digital lassen sich Äste verschieben, ergänzen und gemeinsam bearbeiten. Die Struktur zählt mehr als Effekte.
Eine Mindmap eignet sich zum Sammeln, Lernen und Planen – aber nicht für jede lineare Schrittfolge.
Der Punkt Plakate hängt zuerst unter Programm. Beim Überarbeiten wird er zu Werbung verschoben. Zwei Schülerinnen ergänzen gleichzeitig Druck und Aushangorte. Die digitale Mindmap zeigt die aktuelle gemeinsame Planung.
So gehst du vor:
- Übertrage zuerst die Grundstruktur ohne Dekoration.
- Verschiebe, bündele und kürze, bis die Beziehungen eindeutig sind.
Vorbereitung: Öffne das vereinbarte Mindmap-Werkzeug und lege deine Papierfassung daneben.
- Erstelle das zentrale Thema und danach nur die Hauptäste.
- Übertrage die Unterpunkte und kürze lange Sätze zu Schlüsselwörtern.
- Verschiebe Äste, bis verwandte Inhalte zusammenstehen, und ergänze Querverbindungen.
- Nutze Farben und Symbole nach einer festen Bedeutung, prüfe Lesbarkeit und exportiere als PDF.
Dein Ergebnis: Eine sauber strukturierte digitale Mindmap und eine lesbare Exportdatei.
- Übertrage deine Papier-Mindmap in ein digitales Werkzeug und ordne verwandte Inhalte neu.
- Ergänze zwei Symbole, eine Querverbindung und exportiere eine gut lesbare PDF-Datei.
✓ Ich kann erklären, wann eine Mindmap hilfreicher als eine Liste ist.
03PräsentierenPräsentationen planen
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Präsentationen planen
Du wählst Medium, Aufbau und Inhalt passend zum Thema.
Nicht jede Vorstellung braucht Folien. Modell, Plakat, Demonstration oder Bildschirm können je nach Inhalt besser sein.
Eine Kurzpräsentation braucht Einstieg, klaren Hauptteil und Schluss. Eine Leitfrage gibt ihr Richtung.
Wer den Aufbau eines Motors erklärt, kann ein Modell besser nutzen als zehn Textfolien. Für eine Umfrageauswertung eignen sich dagegen wenige Folien mit Diagrammen. Entscheidend ist, was das Publikum verstehen oder sehen soll.
So gehst du vor:
- Formuliere die wichtigste Botschaft in einem Satz.
- Wähle das Medium, das genau diese Botschaft am besten unterstützt.
Vorbereitung: Notiere Thema, Zielgruppe, Zeitvorgabe und wichtigste Botschaft.
- Formuliere eine Leitfrage, die der Vortrag beantwortet.
- Sammle mögliche Inhalte und streiche alles, was nicht zur Leitfrage beiträgt.
- Ordne Einstieg, zwei bis drei Hauptgedanken und Schluss.
- Vergleiche Folie, Plakat, Modell und Demonstration und entscheide begründet.
Dein Ergebnis: Ein Präsentationsplan mit Leitfrage, Gliederung, Zeit und passendem Medium.
- Vergleiche drei Präsentationsmittel und notiere je zwei Stärken und Grenzen.
- Plane eine Zwei-Minuten-Präsentation mit Titelfolie, Leitfrage und einer Inhaltsfolie.
✓ Mein Medium unterstützt meine Aussage, statt nur dekorativ zu sein.
04PräsentierenFolien mit Inhalt
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Folien mit Inhalt
Du formulierst Folien knapp und verständlich.
Folien sind keine Manuskripte. Sie zeigen Schlüsselbegriffe, Zahlen und Bilder; die Erklärung kommt von der vortragenden Person.
Eine Folie behandelt möglichst einen Gedanken. Aussagekräftige Titel sind besser als Überschriften wie Informationen.
Aus einem langen Text über den Mars wird die Folie Warum ist der Mars rot? mit den Stichpunkten Eisen im Gestein, Reaktion mit Sauerstoff und Roststaub an der Oberfläche. Die Zusammenhänge werden mündlich erklärt.
So gehst du vor:
- Markiere die drei wichtigsten Aussagen des Absatzes.
- Formuliere kurze Stichpunkte und schreibe Erklärungen in deine Notizen.
Vorbereitung: Lege deinen Recherchetext und den Präsentationsplan aus Lektion 03 bereit.
- Markiere für jede geplante Folie genau eine Hauptaussage.
- Formuliere einen aussagekräftigen Folientitel, der mehr sagt als nur Thema.
- Kürze auf wenige Schlüsselbegriffe, Zahlen oder ein passendes Bild.
- Schreibe ausführliche Erklärungen in Vortragsnotizen und übe, ohne Folientext abzulesen.
Dein Ergebnis: Vier inhaltlich klare Folien mit getrennten Vortragsnotizen.
- Kürze einen Absatz auf höchstens fünf aussagekräftige Stichpunkte.
- Erstelle vier logisch aufeinanderfolgende Folien und notiere separat, was du mündlich erklärst.
✓ Ich lese nicht von der Folie ab, sondern erkläre mithilfe der Folie.
05PräsentierenGute Folien gestalten
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Gute Folien gestalten
Du erzeugst klare Hierarchie und gute Lesbarkeit.
Große Schrift, starker Kontrast, ruhiger Hintergrund und einheitliche Ausrichtung helfen dem Publikum.
Animationen und Übergänge sind nur sinnvoll, wenn sie Verständnis oder Reihenfolge unterstützen.
Vorher: gelbe Schrift auf einem Foto, sechs Schriftgrößen und drei drehende Animationen. Nachher: dunkler ruhiger Hintergrund, weiße 32-pt-Schrift, ein passendes Bild und eine einfache Einblendung für eine Reihenfolge.
So gehst du vor:
- Teste Kontrast und Schriftgröße aus der letzten Reihe.
- Entferne jedes Element, das nicht zum Verständnis beiträgt.
Vorbereitung: Öffne die Präsentation und wähle eine besonders volle Folie zum Test.
- Stelle die Folie aus mehreren Metern Entfernung dar und notiere Lesbarkeitsprobleme.
- Lege einheitliche Schriftgrößen, Farben und Abstände für alle Folien fest.
- Entferne Dekoration, unnötige Animationen und Bilder ohne inhaltliche Funktion.
- Prüfe Kontrast, Quellenangaben und ob jede Folie in fünf Sekunden grob erfassbar ist.
Dein Ergebnis: Eine einheitliche, ruhige und gut lesbare Präsentation.
- Bewerte drei Beispielfolien nach Lesbarkeit, Reduktion, Einheitlichkeit und Bildwirkung.
- Überarbeite deine Folien und teste sie aus drei Metern Entfernung.
✓ Jede Folie ist in wenigen Sekunden erfassbar und enthält nur notwendige Elemente.
06PräsentierenVortragen und Feedback
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Vortragen und Feedback
Du präsentierst verständlich und gibst hilfreiche Rückmeldungen.
Guter Vortrag bedeutet: hörbare Stimme, Blick zum Publikum, ruhiges Tempo und passende Pausen.
Konstruktives Feedback ist konkret: Beobachtung, Wirkung und Verbesserungsvorschlag statt bloß gut oder schlecht.
Unbrauchbar wäre: Deine Präsentation war langweilig. Hilfreich ist: Du hast die Ursachen klar erklärt. Beim Diagramm war die Beschriftung hinten schwer lesbar; vergrößere sie und zeige mit dem Zeiger auf die Werte.
So gehst du vor:
- Nenne zuerst eine konkrete Beobachtung und ihre Wirkung.
- Formuliere anschließend einen umsetzbaren Verbesserungsvorschlag.
Vorbereitung: Erstelle Stichwortkarten und vereinbare Beobachtungskriterien mit einem Partner.
- Übe den Einstieg, bis Thema und Leitfrage ohne Ablesen verständlich sind.
- Halte einen Probedurchlauf mit Stoppuhr und markiere Stellen, an denen du hängen bleibst.
- Präsentiere mit Blickkontakt, ruhigem Tempo und hörbarer Stimme.
- Hole Feedback nach Beobachtung–Wirkung–Tipp ein und verbessere mindestens einen Punkt sichtbar.
Dein Ergebnis: Ein vollständiger Vortrag innerhalb der Zeit plus dokumentierte Verbesserung.
- Halte deine Kurzpräsentation und nutze Stichwortkarten nur als Unterstützung.
- Gib zwei Mitschülern je eine Stärke und einen konkreten Verbesserungstipp.
✓ Ich kann eine Rückmeldung annehmen und eine Verbesserung sichtbar umsetzen.
07KommunikationNetiquette
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Netiquette
Du formulierst Regeln für respektvolle digitale Kommunikation.
Online fehlen Tonfall, Mimik und Gestik. Deshalb entstehen Missverständnisse schneller und geschriebene Aussagen können dauerhaft sichtbar bleiben.
Netiquette bedeutet: respektvoll, verständlich, sparsam und adressatengerecht schreiben – ohne Beleidigung, Spam oder Weitergabe privater Inhalte.
Die Nachricht Toll gemacht kann ehrlich oder ironisch gemeint sein. Besser ist: Danke, dass du die Tabelle fertiggestellt hast – sie ist übersichtlich. Klare Wörter verhindern, dass Tonfall nur erraten werden muss.
So gehst du vor:
- Lies deine Nachricht aus Sicht der empfangenden Person.
- Ergänze Kontext und schreibe Kritik sachlich statt abwertend.
Vorbereitung: Lies die vorgegebenen Chatbeispiele, ohne sofort Personen zu verurteilen.
- Markiere unklare, verletzende oder private Aussagen und beschreibe ihre mögliche Wirkung.
- Ordne die Probleme Kategorien wie Ton, Datenschutz, Spam und Gruppendruck zu.
- Formuliere jede problematische Nachricht respektvoll und eindeutig neu.
- Leite daraus fünf positive Netiquette-Regeln mit je einem Beispiel ab.
Dein Ergebnis: Ein Regelblatt, das nicht nur Verbote, sondern gutes Verhalten zeigt.
- Ordne zehn Chatnachrichten von hilfreich bis problematisch und begründe deine Entscheidung.
- Formuliere aus problematischen Nachrichten respektvolle Alternativen.
✓ Ich prüfe vor dem Senden: wahr, notwendig, freundlich und für diesen Empfängerkreis bestimmt?
08KommunikationGemeinsam Regeln gestalten
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Gemeinsam Regeln gestalten
Du entwickelst im Team einen verständlichen Netiquette-Guide.
Kooperation braucht Rollen, gemeinsame Ziele und nachvollziehbare Absprachen. Eine geteilte Arbeitsfläche macht Änderungen sichtbar.
Ein Regelkatalog überzeugt durch kurze Aussagen, konkrete Beispiele und eine klare visuelle Ordnung.
Vier Personen erstellen den Netiquette-Guide. Eine sammelt Regeln, eine prüft Beispiele, eine gestaltet und eine kontrolliert Verständlichkeit. Im gemeinsamen Dokument werden Änderungen besprochen statt gegenseitig überschrieben.
So gehst du vor:
- Legt Ergebnis, Rollen und Abgabetermin gemeinsam fest.
- Prüft zum Schluss jede Regel an einem konkreten Chatbeispiel.
Vorbereitung: Bildet Teams, klärt Abgabetermin, Werkzeug und erwartetes Produkt.
- Einigt euch auf acht Regeln und eine gemeinsame Zielgruppe.
- Verteilt Moderation, Text, Beispiele, Gestaltung und Endkontrolle eindeutig.
- Arbeitet in einem geteilten Dokument und kommentiert strittige Änderungen.
- Prüft jede Regel auf Kürze, Verständlichkeit und konkretes Beispiel und präsentiert den Guide.
Dein Ergebnis: Ein gemeinsamer visueller Netiquette-Guide, zu dem jedes Mitglied beigetragen hat.
- Legt im Team Rollen fest: Moderation, Text, Gestaltung und Qualitätsprüfung.
- Erstellt einen Guide mit acht Regeln, je einem positiven Beispiel und einer passenden Visualisierung.
✓ Alle Teammitglieder können ihren Beitrag und die gemeinsamen Entscheidungen erklären.
09KommunikationE-Mails schreiben
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E-Mails schreiben
Du verfasst eine vollständige, höfliche und sichere E-Mail.
Eine E-Mail besteht aus aussagekräftigem Betreff, Anrede, verständlichem Anliegen, Gruß und Absender.
CC macht Empfänger sichtbar, BCC schützt Adressen. Anhänge werden genannt, geprüft und in einem passenden Format verschickt.
Betreff: Rückfrage zur Biologie-Hausaufgabe. Guten Tag Frau Weber, ich bin unsicher, ob Aufgabe 3 als Tabelle bearbeitet werden soll. Können Sie mir das bitte kurz bestätigen? Vielen Dank und freundliche Grüße, Amir K., 6b.
So gehst du vor:
- Schreibe einen Betreff, der Thema und Zweck nennt.
- Formuliere das Anliegen so, dass die andere Person gezielt antworten kann.
Vorbereitung: Notiere Empfänger, Anlass, dein genaues Anliegen und mögliche Anlage.
- Formuliere einen Betreff mit Thema und Zweck.
- Beginne mit passender Anrede und nenne nötigen Kontext in einem kurzen Satz.
- Stelle deine Frage oder Bitte eindeutig und höflich.
- Ergänze Gruß und Namen, prüfe Rechtschreibung, Empfänger sowie Anlage und sende erst danach.
Dein Ergebnis: Eine vollständige E-Mail, die ohne Rückfrage verstanden werden kann.
- Verbessere eine E-Mail mit leerem Betreff, unklarem Anliegen und fehlender Anrede.
- Schreibe eine höfliche Anfrage an eine Lehrkraft und beantworte eine erhaltene Nachricht passend.
✓ Die Empfängerin erkennt schon am Betreff, worum es geht und was zu tun ist.
10KommunikationChancen und Risiken
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Chancen und Risiken
Du beurteilst Messenger-Situationen und reagierst verantwortlich.
Messenger ermöglichen schnelle Abstimmung und Gemeinschaft, erzeugen aber auch Gruppendruck, Ablenkung, Missverständnisse und Datenrisiken.
Bei Beleidigung, unerwünschten Bildern oder Drohungen gilt: nicht weiterleiten, Beweise sichern, blockieren und einer Vertrauensperson berichten.
Ein peinliches Bild wird ohne Zustimmung geteilt. Du leitest es nicht weiter, sicherst einen Nachweis, forderst das Löschen, meldest den Beitrag und sprichst mit einer Lehrkraft oder einer anderen Vertrauensperson.
So gehst du vor:
- Schütze zuerst die betroffene Person und verbreite nichts weiter.
- Sichere Hilfe und Beweise, statt den Konflikt allein öffentlich auszutragen.
Vorbereitung: Lies das Fallbeispiel und notiere Beteiligte, Handlung und mögliche Folgen getrennt.
- Beschreibe sachlich, was passiert ist, ohne Gerüchte hinzuzufügen.
- Prüfe Gefahren für Privatsphäre, Gefühle, Ruf und Sicherheit.
- Ordne Sofortmaßnahmen: nicht weiterleiten, Nachweis sichern, melden oder blockieren.
- Bestimme eine passende Vertrauensperson und formuliere, wie du den Vorfall berichtest.
Dein Ergebnis: Ein konkreter Vier-Schritte-Hilfeplan für die Situation.
- Analysiere ein Fallbeispiel anhand der Fragen: Wer ist betroffen? Was ist passiert? Welche Folgen sind möglich?
- Entwickle einen Vier-Schritte-Notfallplan für einen problematischen Gruppenchat.
✓ Ich kenne Hilfewege und weiß, dass Unterstützung holen kein Petzen ist.
11MediengesellschaftMein Medienalltag
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Mein Medienalltag
Du erhebst und deutest deine eigene Mediennutzung.
Eine Erhebung ist nur aussagekräftig, wenn Kategorien und Zeiträume klar sind. Schätzen und gemessene Bildschirmzeit können sich unterscheiden.
Durchschnittswerte beschreiben eine Gruppe, bewerten aber nicht automatisch einzelne Personen.
Lea schätzt täglich drei Stunden Medienzeit. Das Tagebuch zeigt: 45 Minuten Schulrecherche, 60 Minuten Nachrichten, 40 Minuten Video und 25 Minuten Musik. Die Summe ist ähnlich, aber der Zweck der Nutzung wird nun sichtbar.
So gehst du vor:
- Erfasse eine Woche lang nach denselben Kategorien.
- Beschreibe erst die Daten und bewerte danach mögliche Veränderungen.
Vorbereitung: Erstelle für sieben Tage eine Tabelle mit Uhrzeit, Medium, Dauer, Zweck und Gefühl danach.
- Trage Nutzung möglichst direkt und ehrlich ein, ohne sie zunächst zu bewerten.
- Ordne Einträge Kategorien wie Schule, Kontakt, Unterhaltung und Kreativität zu.
- Berechne Summen und Tagesdurchschnitt und erstelle ein geeignetes Diagramm.
- Formuliere drei Beobachtungen, eine vorsichtige Deutung und eine mögliche Veränderung.
Dein Ergebnis: Ein Medientagebuch mit Diagramm und sachlicher Auswertung.
- Führe sieben Tage ein Medientagebuch mit Medium, Dauer, Zweck und Gefühl danach.
- Berechne Zeiten, stelle sie in einem Diagramm dar und formuliere drei sachliche Beobachtungen.
✓ Ich unterscheide Beobachtung von Bewertung und kann meine Daten ehrlich einordnen.
12MediengesellschaftNutzen und Gefahren
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Nutzen und Gefahren
Du bewertest Medien ausgewogen und quellenbasiert.
Dasselbe Medium kann Lernen, Kreativität und Gemeinschaft fördern, aber auch Ablenkung, Kosten oder Datenschutzprobleme verursachen.
Eine faire Bewertung berücksichtigt Nutzungssituation, Dauer, Alter, Einstellungen und mögliche Schutzmaßnahmen.
Ein Messenger hilft bei der schnellen Absprache für Gruppenarbeit. Gleichzeitig können ständige Benachrichtigungen ablenken. Eine Schutzmaßnahme ist, Gruppen stummzuschalten und feste Zeiten zum Lesen zu vereinbaren.
So gehst du vor:
- Nenne zu jedem Nutzen ein mögliches Risiko.
- Suche anschließend eine Einstellung oder Verhaltensregel, die das Risiko verkleinert.
Vorbereitung: Wähle ein konkretes Medium oder Angebot und formuliere eine neutrale Untersuchungsfrage.
- Sammle mögliche Vorteile für Lernen, Kreativität, Information und Gemeinschaft.
- Recherchiere Risiken und prüfe Quelle, Autor und Aktualität.
- Ordne jedem Risiko mindestens eine technische oder persönliche Schutzmöglichkeit zu.
- Stelle alles in einer Mindmap dar und formuliere ein ausgewogenes Gesamturteil.
Dein Ergebnis: Eine quellenbasierte Chancen–Risiken–Schutz-Mindmap.
- Recherchiere zu einem häufig genutzten Medium je drei Chancen, Risiken und Schutzmöglichkeiten.
- Stelle die Ergebnisse als Mindmap dar und belege wichtige Aussagen mit zwei verlässlichen Quellen.
✓ Mein Urteil ist differenziert und nicht nur dafür oder dagegen.
13MediengesellschaftUnser Medienvertrag
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Unser Medienvertrag
Du formulierst faire und überprüfbare Vereinbarungen.
Gute Regeln entstehen im Gespräch, gelten nachvollziehbar für alle und enthalten Ausnahmen für besondere Situationen.
Konkrete Vereinbarungen nennen Zeitpunkt, Ort, Dauer und Folge – statt unklarer Sätze wie weniger Handy.
Unklar: Abends weniger Handy. Konkret: An Schultagen liegen Smartphones ab 21 Uhr außerhalb der Schlafzimmer. Ausnahmen für dringende Anrufe werden vorher abgesprochen. Nach vier Wochen wird gemeinsam geprüft, ob die Regel passt.
So gehst du vor:
- Nenne Zeitpunkt, Ort, Umfang und sinnvolle Ausnahme.
- Formuliere Regeln gemeinsam und plane einen Termin zur Überprüfung.
Vorbereitung: Sammelt getrennt Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen, ohne sofort Regeln festzulegen.
- Bündelt Bedürfnisse zu Schlaf, Schule, Erreichbarkeit, Freizeit und gemeinsamer Zeit.
- Formuliert fünf konkrete Regeln mit Zeitpunkt, Ort und Umfang.
- Ergänzt begründete Ausnahmen und faire Folgen bei Nichteinhaltung.
- Lest den Vertrag aus Sicht aller Beteiligten und vereinbart nach vier Wochen eine Überprüfung.
Dein Ergebnis: Ein fairer, verständlicher und überprüfbarer Mediennutzungsvertrag.
- Sammelt Bedürfnisse von Kindern und Eltern, z. B. Erreichbarkeit, Schlaf, Lernen und gemeinsame Zeit.
- Entwerft einen Vertrag mit fünf Regeln, zwei Ausnahmen und einem Termin zur gemeinsamen Überprüfung.
✓ Unsere Regeln sind realistisch, begründet und können ohne Überwachung eingehalten werden.
14MediengesellschaftStarke Passwörter
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Starke Passwörter
Du schützt Konten mit langen, einzigartigen Zugangsdaten.
Ein gutes Passwort ist lang und für jedes Konto einzigartig. Persönliche Daten und bekannte Muster sind leicht zu erraten.
Eine Passphrase aus mehreren zufälligen Wörtern ist merkbar und stark. Passwortmanager und Mehrfaktor-Anmeldung erhöhen den Schutz.
Sommer2026! wirkt kompliziert, enthält aber ein häufiges Wort und ein erwartbares Jahr. Eine lange zufällige Passphrase nach dem Muster vier unabhängige Wörter ist stärker. Auf der Website werden niemals echte Passwörter eingegeben oder gezeigt.
So gehst du vor:
- Nutze für jedes Konto eine einzigartige, lange Kombination.
- Aktiviere Mehrfaktor-Anmeldung und ändere kompromittierte Zugangsdaten sofort.
Vorbereitung: Verwende ausschließlich erfundene Beispiele – niemals echte Zugangsdaten.
- Untersuche Beispielpasswörter auf Länge, persönliche Angaben, Muster und Wiederverwendung.
- Entwickle eine Methode für lange zufällige Passphrasen, ohne ein echtes Passwort aufzuschreiben.
- Erkläre, wie ein Passwortmanager und Mehrfaktor-Anmeldung schützen.
- Erstelle einen Notfallplan: Passwort ändern, Sitzungen abmelden, Anbieter informieren und weitere Konten prüfen.
Dein Ergebnis: Ein persönlicher Kontoschutz- und Notfallplan ohne echte Geheimnisse.
- Bewerte Beispielpasswörter, ohne echte Passwörter zu nennen, und erkenne typische Schwächen.
- Entwickle eine sichere Passphrasen-Methode und formuliere einen Plan für den Fall eines gehackten Kontos.
✓ Ich verwende niemals dasselbe Passwort mehrfach und gebe echte Zugangsdaten in keiner Übung preis.
Auf sicheren Grundlagen aufgebaut.
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